50 Jahre Kirchengeschichte in der Schweiz

21. Mrz. 2019

Die katholische Kirche in der Schweiz blickt auf eine bewegte Geschichte seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zurück. Aufbrüche und Abbrüche, Hoffnungen und Fehleinschätzungen lagen und liegen nah beieinander. Die letzten 50 Jahre sind eine Zeit der immer neuen Wegsuche der Kirche an der Seite der Menschen.

Das Interview-Buch «Die Menschen ins Zentrum stellen» gibt einen lebendigen Einblick in diese jüngste Schweizer Kirchengeschichte.

Pater Martin Werlen kommentiert das Buch so:

«Hier lernen wir die Kirche in unserem Land überraschend anders kennen. Wir erhalten Einblick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, in die Vielfalt kirchlichen Lebens, in das grosse Engagement im Hintergrund, in die Schwierigkeiten, in die prophetische Aufgabe der Ordensleute, in die Bischofskonferenz u.v.m. Wir lernen Blockaden kennen und bleiben nicht dabei stehen. Ausnahmslos in jedem Artikel und in jedem Interview begegnet uns nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern auch ein engagierter Aufruf, heute die Dynamik des Konzils wieder aufzunehmen und Wirklichkeit werden zu lassen. Die Lektüre ist für mich eine Ermutigung, Kirche in der Situation, in der wir heute stehen, neu zu entdecken und meine Berufung dankbar zu leben.»

Den ganzen Beitrag von Pater Martin Werlen finden Sie hier.

Das Buch erzählt die nachkonziliare Geschichte der katholischen Kirche in der Schweiz aus der Sicht des SPI. Als Forschungs- und Beratungsinstitut der katholischen Kirche fühlt es seit 50 Jahren den Puls der Kirche in der Schweiz und unterstützt deren Planungs- und Entwicklungsprozesse.

Die Menschen ins Zentrum stellen

Literaturangabe: Die Menschen ins Zentrum stellen. 50 Jahr SPI. Forschen, Beraten und Planen für die katholische Kirche in der Schweiz, Hg.: Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, SPI, St. Gallen, Edition SPI, 2019, 148 Seiten, ISBN-13: 9783906018157.

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